Internetbekanntschaften männer

Und dies auch im Internet, wie die Kriminalbeamten der Länder immer häufiger feststellen."Romance-Scamming", was im Deutschen so etwas wie "Liebesbetrug" bedeutet, heißt das Phänomen.Die "Scammer", also Betrüger, bauen Vertrauen zu den Bekanntschaften auf, und überhäuften sie dann schon bald mit Liebesschwüren.

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In Einzelfällen hätten die Täter sogar vor "erpresserischen Menschenraub", also Entführung, nicht zurückgeschreckt, hieß es bei der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes.

Auch in Berlin sind diese Betrügereien bekannt geworden.

Dabei suchen die Täter per Internet, zum Beispiel über Soziale Netzwerke, den Kontakt zu Frauen wie zu Männern.

Sie bauen über einen längeren Zeitraum ein Vertrauensverhältnis auf, gaukeln den Opfern die große Liebe vor mit nur einem Ziel: Sie später finanziell auszunehmen.

Laut Polizei werden den Opfern Bilder ihrer Internetbekanntschaften in schlechter Qualität geschickt, da sie illegal erlangt wurden.

Außer bei Frauen: "Sie locken ihre Opfer bevorzugt mit schönen Fotos, auf denen sie oft leicht bekleidet zu sehen sind", heißt es bei der Polizeilichen Kriminalprävention.Irgendwann sprechen die Täter, die meist in westafrikanischen Ländern sitzen, virtuell von ihren Geschäftsreisen und von ihren familiären Schwierigkeiten, die ihre Verwandten in afrikanischen Ländern wie Nigeria, Ghana oder Senegal haben.Wie viele Opfer es bislang gegeben hat, ist nach Angaben eines Polizeisprechers aber nicht bekannt, da diese Taten nicht statistisch erfasst werden.Die Masche der Täter ist immer ähnlich: Über Dating-Seiten im Internet und Soziale Netzwerke gelangen die Betrüger an die E-Mailadressen oder direkt an die späteren Opfer. Sie schreiben entweder in recht gutem Englisch oder auch in Deutsch."Die Liebe ist ein seltsames Spiel", heißt es in dem bekannten Schlager von Connie Francis.Doch manchmal wird mit ihr auch ein seltsames – nämlich kriminelles – Spiel getrieben.